Cryofall-Preview-ST

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Das 2D-Survival-MMO Cryofall ist seit etwa einer Woche via Steam verfügbar. Unser Autor Kevin hat sich den Early-Access-Titel einmal genauer angesehen.

Die Entwickler von AtomicTorch Studio haben ihr 2D-Survival-MMO Cryofall zusammen mit dem Publisher Daedalic Entertainment am 3. April in die Early-Access-Phase veröffentlicht. Die Steam Rezensionen fallen ziemlich positiv aus, aber was ist Cryofall?

Das ist Cryofall: Bei Cryofall handelt es sich um ein Multiplayer-Science-Fiction-Survival-Spiel das in weit entfernter Zukunft auf einem längst vergessenen Planeten spielt. Gemeinsam mit bis zu 200 Spielern pro Server meistert ihr verschiedene Technologien wie z.B. Industrie oder Ackerbau.

Unser Autor Kevin schildert seine ersten Stunden im Spiel.

Die ersten Stunden Cryofall machen Spaß

Zurück zum Anfang: Nach der Serverauswahl geht es in Cryofall direkt los mit den Grundlagen. Fasern sammeln, Stöcke und Steine vom Boden aufheben und eine recht primitive Steinaxt bauen. Mit der neuen Axt in der Hand fange ich an und fälle ein paar Bäume, was mir das Spiel über eine Questreihe in der oberen rechten Bildschirmecke anzeigt.

Im Anschluss daran führen mich weitere Quests durch die typischen Dinge des Survival-Genres. Eine Spitzhacke bauen, Stein und Erz sammeln, meine erste Mahlzeit kochen. All das steht in der ersten Stunde auf dem Plan.

Cryofall-quests
Der erste Moment im Spiel, ein aufgeräumtes HUD und schicke Grafik.

Die Gefahren der offenen Spielwelt: Während ich mich also um meine ersten Quests kümmere und alle wichtigen Werkzeuge und Mechaniken kennenlerne, achte ich auf meine Umgebung. Denn verschiedene Tiere sind mir eindeutig nicht freundlich gesinnt und so mancher Spieler hat versucht mein Hab und Gut an sich zu reißen.

Außerdem rate ich; nimm dir für den ersten Start am besten zwei bis drei Stunden Zeit. Denn um sicher auszuloggen, wird ein Unterschlupf benötigt. Hast du keins, steht dein Charakter wehrlos in der Gegend herum und wird im schlimmsten Fall von anderen Spielern gemeuchelt.

Durch die recht hohe Population von bis zu 200 Spielern pro Server ist das Startgebiet meist voll von Gebäuden und anderen Spielern. Leider sind die meisten Spieler, auf die ich gestoßen bin, nicht wirklich freundlich gesinnt. Darum ist es von Vorteil – gerade wenn du alleine spielst – schnell aus dem ersten Gebiet heraus zu kommen.

Gemeinsam sind wir stark: Auch wenn ich in Cryofall alleine ganz gut zurecht gekommen bin, habe ich schnell etwas bemerkt; es ist leichter und effektiver, sich mit anderen Spielern zusammenzutun. So kann jeder Spieler seine Lernpunkte in verschiedene Technologien investieren, um von der Vielfalt der erlernten Gegenstände zu profitieren. Auch die Ressourcen lassen sich nun mal in einer Gruppe schneller sammeln.

Auch Überfälle anderer Spieler sind seltener, wenn du nicht allein durch die Landschaft streifst. Solltest du vielleicht selbst Gefallen daran haben, andere Mitspieler auszurauben, ist es in einer Gruppe auch deutlich effizienter.

Aber bitte; töte keine neuen Spieler! Viel hast du davon nicht, außer ihnen den Spielspaß zu rauben. Auf lange Zeit gesehen wird so unter Umständen die Menge an Spielern kleiner und mit viel Pech stellen die Entwickler die Arbeit mangels Spielerzahlen dann ein. Und das will doch keiner, oder?

Darum macht mir Cryofall Spaß!

Auch wenn Cryofall im Kern ein weiterer Survival-Titel ist, hebt es sich durch die simple Grafik und den leichten Einstieg ab. Außerdem belohnt mich das Spiel für fast jede Aufgabe mit Lernpunkten, die ich dann wieder in neue Technologien stecken kann, um Zugriff auf noch mehr Möglichkeiten zu haben. Auch das Abbauen von Stein oder Holz wird belohnt. So steigert sich beispielsweise meine Fähigkeit im Holz hacken. Das wiederum erhöht den Ertrag beim Fällen von Bäumen. Dieser ständig merkbare Fortschritt hat mich persönlich sehr angesprochen, da so selbst nerviges Ressourcen grinden ein zufriedenstellendes Gefühl hervorruft und mich mit mehr als eine Handvoll Materialien belohnt.

Eben dieser Fortschritt ist es auch, der mich trotz der geplanten 30-60 Minuten Testzeit dazu brachte, für mehrere Stunden weiter zu spielen. Als ich mein erstes kleines Haus gebaut hatte, habe ich direkt darüber nachgedacht, eben dieses zu vergrößern. Bei diesem Gedanken ist es dann nicht geblieben; schnell weiter Holz und Steine gesammelt, ein großes Eigenheim gezimmert und genug Platz für meine Werkbänke und andere Gerätschaften geschaffen. Immer mit der eigenen Stimme im Kopf: “Nur noch eben diese Kleinigkeit bauen” oder “Die drei Lernpunkte farme ich noch schnell, um die nächste Technologie freizuschalten”.

Wenn dir Survival-Titel generell Spaß machen und du kein Problem mit der 2D-Grafik hast, solltest du dir Cryofall auf jeden Fall mal ansehen!

Cryofall-Hausbauen
Oben rechts sieht man mein zuerst recht kleines Haus. Die großen Wände drumherum sind kurz darauf entstanden, da ich einfach nicht aufhören konnte weiter zu spielen.

Wie geht es weiter?

Wie es im Spiel weiter geht, will ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Die Roadmap der Entwickler gewährt aber schon einen Einblick in die Zukunft.

In naher Zukunft: Weitere Biome, Tiere sowie Monster werden in naher Zukunft implementiert. Auch Events, die zufällig auf der Karte stattfinden, wollen die Entwickler bald nachliefern. Ebenso soll das PvP und das damit verbundene Kampfsystem überarbeitet und erweitert werden und für die Spieler, die lieber gemeinsam etwas aufbauen, erwartet uns wohl noch ein nicht näher definierter PvE-Modus.

In ferner Zukunft: Dinge wie die Wetter Effekte, elektrische Systeme, Möglichkeiten zur Verwaltung von Flüssigkeiten, Hightech (Sci-Fi) Gegenstände, geschlossene Gebäude sowie Erfolge. Auch an einer neuen Karte und an Sprengstoffen wird wohl gearbeitet. Wann uns all diese vielversprechenden Neuerungen genau erwarten, wird leider noch nicht preisgegeben. Wir werden dich aber auf dem Laufenden halten.

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Das Gaming wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt. Nicht umsonst bin ich im selben Jahr geboren in der auch das SNES in Europa vertrieben wurde. Schon seit ich denken kann faszinieren mich Spiele und ihre fremden Welten in denen ich mich auch gerne Stunde um Stunde verliere. Außerdem schreibe ich gerne und viel und würde gerne eines Tages mein eigenes Fantasybuch veröffentlichen - welches dann ja mit ganz viel Glück sogar als Spielvorlage genutzt wird.

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