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Heute hatte Creative Director Brian Hicks seinen Kurzauftritt auf der E3. Als Teil des Aftershow-Programms sprach er kurz über die letzten Entwicklungen in DayZ. Wie Hicks bereits im Vorfeld versprochen hatte, war hierbei keine Ankündigung von neuen Inhalten geplant. So war die Experimental Version 0.60 mit ihren Inhalten das primäre Thema.

Der Hype um 0.60

Der Creative Director nutzte die Gelegenheit auf großer Bühne, um über den Beginn der Experimental-Phase zu sprechen. So versuchten sich über die ersten Tage und Wochen über 100 000 Spieler darin, auf die knapp 2 000 Plätze auf den Experimental-Servern zu gelangen. DayZ gelangte in dieser Phase in den Twitch-Charts auf Platz 4… und das, obwohl die meisten Streams darin bestanden, dass Spieler vergebens versuchten, auf die Server zu gelangen. Von jeher war die Performance einer der stärksten Negativaspekte der Standalone-Version. Das dies nun endlich mit dem neuen Renderer Besserung findet, gibt große Hoffnung durch die Community hinweg. Auch atmosphärisch bedeutet das Update mit großen Mapänderungen sowie der Implementierung des Küstennebels einen Meilensprung.

Mit Blick auf die Zukunft sieht Brian Hicks insbesondere die Implementierung der Serverwarteschlange als wichtigen Punkt, um ein Chaos wie beim 0.60 Experimental-Beginn zu verhindern. Mit dem Eden Update erhofft er sich eine Audio-Qualität, wie er sie für DayZ niemals zu erträumen gewagt hätte. Und zu guter Letzt soll die Version 0.61 mit den Wölfen die ersten Raubtiere nach Chernarus bringen – ein weiterer Schritt zu einer lebensbedrohlichen Umgebung.

Was steckt hinter diesem Auftritt?

Während der Löwenanteil der Publisher auf der E3 mit Teasern, Trailern und Neuankündigungen aufwartete, beließ es das DayZ-Team bei einer kurzen Zusammenfassung des letzten Experimental-Pushes. Dies begründet sich in mehreren Aspekten: Brian Hicks nutzte die Aftershow-Phase vermutlich, um mehr Zeit zu haben, über das Spiel und seine Features sprechen zu können. Das Update 0.60 ist extrem wichtig im Kernpunkt Performance – dies möchte er allen Spielern bewusst machen, welche die Entwicklung von DayZ nicht mehr genau verfolgen. Hierfür möchte er die Medienpräsenz auf der E3 nutzen. Von einer großen, medienwirksamen Präsentation war dieser kleine Auftritt noch meilenweit entfernt, aber das war auch nicht das Ziel. Die offensive Werbung für DayZ wird erst erfolgen, wenn Beta oder gar erst der Release in greifbarer Reichweite liegen.

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