Ackerbau

Der Grundlage zum Überleben in DayZ ist nicht die stärkste Waffe oder beste Tarnung, sondern regelmäßiges und gutes Essen. Und was ist einfacher, als dieses in seinem Lager aus dem Boden wachsen zu lassen? In diesem Guide erfahrt ihr alles zum Thema Ackerbau und Ernte.

Warum Ackerbau?

Wieso sollte ich zum Farmer werden und mir Felder bestellen, ich will Action! Nun, jeder Charakter in DayZ hungert. Und gut genährte Charaktere haben nicht nur Vorteile im längerfristigen Überleben, sondern auch in der direkten Kampfsituation. Ihr wollt nicht immer in Städte mit Infizierten und dort eure Deckung abgeben? Bleibt im Wald und baut euch dort ein Feld an. Das gesamte System vom Ackerbau ist autonom, ihr benötigt lediglich eine Wasserquelle.

Vorbereitung des Bodens

Ein Acker legt sich nicht von selbst an. So müsst ihr euch zu Beginn Pflanzensamen, Wasser und ein Werkzeug zum Umgraben organisieren. Zunächst gilt es, den Boden in einer quadratischen Fläsche aufzulockern, damit sich die Wurzeln eurer neuen Pflanzen gut verbreiten können. Anschließend grabt ihr noch für jede einzelne Pflanze ein kleines Loch. Den Boden könnt ihr mit Drakon-Fertigdünger oder alten Pflanzenresten etwas fruchtbarer machen, um euren Pflänzligen mehr Nährstoffe zum Wachsen zu bieten.

Pflanzen, Wässern, Warten

Habt ihr den Boden so weit vorbereitet, könnt ihr in jedes Loch einen Samen für die gewünschte Pflanze stecken. Diese Kerne müssen dann bewässert werden. Ein großer Schuss dürfte vorerst reichen, ca ein Topf Wasser für ein Feld mit 9 Pflanzen. Sollte es regnen, könnt ihr euch das Bewässern selbstverständlich sparen und euch ins Trockene setzen zum Warten. Denn Pflanzen schießen zwar schneller in die Höhe als man denkt, jedoch nicht innerhalb von Sekunden. Ob ihr ein Buch lest, oder die Nachbarschaft nach wertvollen Gegenständen durchsucht, ist hierbei absolut euch überlassen. Wollt ihr jedoch eure Ernte maximieren, solltet ihr ein Auge auf euren Pflanzen behalten. Die Natur in Chernarus ist rau und so können Schädlinge eure Ernte ruinieren oder das fertige Gemüse von Tieren gefressen werden, wenn ihr zu lange abwesend seid. Gegen Blattläuse und ähnliches Getier hilft leider nur Chemie. Für wen das nichts ist, der wird vermutlich einiges seiner Ernte verlieren.

Ernte und was sollte ich pflanzen?

Sehen die Früchte der Pflanzen gut aus, könnt ihr euch an die Ernte machen. Bedenkt hierbei, dass ihr genug Platz in eurem Rucksack haben solltet, um alle Früchte mit euch zu tragen. Einmal auf dem Boden, werden sie schnell von Tieren weggeschnappt.

Eine Tomatenpflanze kann viele kleine Früchte tragen, eine Kürbispflanze meist nur zwei gewaltige Kürbisse, die ihr am besten direkt zerkleinern solltet. Die Pflanzen haben unterschiedliche Nährwerte, so ist ein großes Kürbisstück weitaus füllender als beispielsweise eine sehr wasserhaltige Tomate. Zucchini bieten einen sehr guten Ernährungshaushalt.

Tipps und Tricks

Beim Ackerbau werdet ihr Regenwürmer im Boden finden und ihr benötigt Wasser für eure Pflanzen. Warum also nicht direkt an einem See anbauen und in der Wartezeit mit den gefundenen Würmern angeln?

Nicht nur Fleisch kann gekocht werden. Auch Gemüse kann erwärmt werden, um verdaulicher zu sein. Gerade in solchen Zeiten sollten Überlebende eine warme Mahlzeit zu schätzen wissen.

Kartoffeln sind momentan im Land schwer zu finden. Sie haben als Knollenfrüchte keine Samen, ihr müsste eine Kartoffel selber wieder einsähen.


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