Dauerregen in DayZ

In „Mission: Dauerregen“ spielen wir DayZ auf einem speziellen Experimental-Server mit permanentem Regen. Getrieben von Hunger und Durst ziehen wir durch das Land, mit dem Risiko zu erfrieren. Die vollständigen Regeln und den Verlauf des ersten Tages lest ihr hier.

Tag 2: Ein kleines Basislager

Der Regen hört nicht auf zu fallen, wieso auch? Nachdem ich es geschafft hatte, meinen Zustand zu stabilisieren, war mein nächstes Ziel die Innenstadt von Berezino. Auf der Einkaufsliste stehen bessere Kleidung, Bandagen, idealerweise ein Rucksack und natürlich ordentlich zu Essen. Also nichts wie ab in den strömenden Regen.

Und damit beginnt die Uhr wieder zu ticken: In sekundenschnelle ist meine Kleidung vollständig durchweicht und ich kühle ab. Während ich die Stadt betrete, halte ich bereits Ausschau nach meinem nächsten Lagerplatz. Ein Haus mit Kamin findet sich eher selten in der Innenstadt, ich grase also zunächst die Randgebäude ab. Zu meinem Glück entdecke ich eine Handaxt, die mich jedoch vor ein Dilemma stellt: Mit ihr kann ich größere Bäume fällen und damit länger mein Feuer betreiben – jedoch habe ich keinen Platz, sie zu tragen. ich entscheide mich dafür, dass ich mich noch nicht von meinem Jagdmesser trennen möchte und verzichte dafür auf die Überreste des erlegten Huhns.

Ein paar Häuser später relativiert sich diese Entscheidung, als ich einen Pullover finde und somit wieder vier Slots mehr besitze. Das T-Shirt wird mithilfe des Messers schnell zu Rags, womit ich auch wieder ein paar Kämpfen mit Infizierten standhalten dürfte. Der Rückweg fordert eben diesen Preis, denn im Angesicht der Unterkühlung entscheide ich mich gegen das Umschleichen der Kranken. Einer verwundet mich, aber dennoch wird der Einsatz mit einer Dose Essen belohnt. Zu meiner Überaschung entdecke ich im Schuppen nebenan noch eine Tonne, die meine Lage von Grund auf ändert.

Schnell schmeiße ich das Beil weg, und bugsiere die Tonne an den Kamin. Dann schnell wieder raus, Axt aufheben und die Bäume der nahen Umgebung abholzen. Mit dem gesammelten Holz im Fass habe ich mir schnell ein kleines Basislager einrichten können. Das warme Feuer im Rücken, nutze ich die freie Zeit, um mein Inventar auf das Fass aufzuteilen und einen Happen zu essen. Ich bilde mir ein, Schritte im Regen zu hören – aber wer sollte sich schon freiwillig auf so einen verregneten Server begeben?

Ob der Stahlhelm wohl rostet?
Ob der Stahlhelm wohl rostet? Die Ausrüstung macht in jedem Fall Fortschritte.

Es folgen zwei bis drei weitere Kurzausflüge in die Oberstadt von Berezino. Ausrüstungstechnisch ist der Erfolg da: Ein Taloon-Rucksack, Gummistiefel und ein Seil, aus dem ich mir einen Bogen bastle. Eine Bikerjacke ist das Schmuckstück meines Equips, sie hat eine gewisse Resistenz gegen Regen und gibt mir wertvolle Extra-Sekunden beim schnellen Sprint zwischen Häusern. Die Ausbeute an Nahrung ist jedoch karg. Auch Streichhölzer wären mir eine willkommene Ergänzung, das Holz-Kit geht schnell kaputt und verbaucht mehr Platz.

Fazit des zweiten Tages

Ich befinde mich in einer Mischung aus Paranoia und Entspannung. Als routinierter Spieler habe ich mich mit den regelmäßigen Pausen am Feuer vertraut gemacht, der Regen ist nicht mehr meine größte Bedrohung. Insbesondere die Lagermöglichkeit durch das Fass verschafft mir große Freiheiten in meiner organisierten Plündertour. Ich bin jedoch ständig unter Druck: Im Regen möchte ich keine Sekunde versäumen und leiste mir die eine oder andere Unsicherheit, die mich in Gegenwart feindlicher Spieler den Kopf kosten könnte. Bei jeder Pause im Lager machen Licht und Rauch auf meine Position aufmerksam, die Regengeräusche irritieren mich beim Lauschen nach Schritten. Dazu kommt der Nahrungsdruck: So sehr mir mein gemütliches Lager auch gefällt, werde ich es vermutlich schnell wieder aufgeben müssen, wenn es nichts zu Essen mehr gibt. Und falls es in ganz Berezino nicht mehr genug gibt? Eine Alternative muss her.

Aber ich lebe noch.

Der Abschluss des Abenteuers folgt in Teil 3…

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