Daymare 1998 gamescom interview

Im Zuge der gamescom durften wir bei den Jungs von Invader Studios einen Blick auf Daymare 1998 werfen. Das Horrorspiel wurde als Remake des Klassikers Resident Evil 2 geplant, aber aufgrund einer Intervention von Capcom in ein neues Setting gesetzt.

Daymare 1998: Wie alles begann

Die befreundeten Gründer von Invader Studios formten sich zu einem Team zusammen, die es sich zum Ziel gemacht hatten, ein Remake von Resident Evil 2 in Form eines Fanprojektes zu entwickeln. Als Capcom Wind davon bekam, wurden zwei Entwickler prompt nach Osaka in das Capcom-Headquarter eingeladen. Dort durften sie ihr Projekt vorstellen und erhielten Unterstützung seitens Capcom, unter der Bedingung, den Namen des Spiels zu ändern.

Grund dafür war, dass sie selbst ein Resident Evil 2-Remake planten. Infolgedessen wurde das Setting umgeschrieben und Gameplay-Elemente verändert. Daraus entstand letztendlich Daymare 1998, das sich wie eine Mischung aus Resident Evil und Dead Space anfühlt.

So spielt sich Daymare 1998

Angesiedelt ist das düstere Daymare 1998 im nordwestlichen Teil Amerikas. Durch einen Virus sind dessen Bewohner in Zombie-ähnliche Gestalten mutiert und machen diese Gegend nun unsicher. Bei der Spielpräsentation durften wir selbst Hand anlegen und durch dunkle Gänge streifen.

Laut Entwickler wird das Spiel grob aus zwei Teilen bestehen: Zum einen werdet ihr damit beschäftigt sein, zu überleben, indem ihr euch gegen Zombies verteidigt und spärlich verteilte Munition sucht. Zum anderen trefft ihr immer wieder auf fordernde Rätsel, die gelöst werden müssen. Dabei soll kein Rätsel dem anderen gleichen.

Daymare 1998 interview gamescom
Redakteur Julian zockt Daymare 1998.

In Sachen Gameplay und Schwierigkeitsgrad macht euch vor allem das eigene Inventar das Leben schwer. Auf Tastendruck öffnet ihr ein kleines HUD an eurem PipBoy-ähnlichen Minicomputer, den der Protagonist am Arm trägt. Hier befindet sich unter anderem der gesundheitliche Zustand und wichtige Dokumente sowie Aufzeichnungen, die im Laufe des Spiels Hinweise zur Geschichte liefern. Das Problem: Die Zeit wird dabei nicht gestoppt.

Auch die Nachladefunktion ist anders, als ihr es von Resident Evil oder Dead Space gewohnt seid. Das System ist nämlich ähnlich aufgebaut wie bei Escape from Tarkov, wo ihr eine schnelle und eine langwierige Nachladefunktion besitzt. Bei der schnellen Variante lässt euer Charakter das verbrauchte Magazin an Ort und Stelle einfach fallen. Das ist sehr praktisch, wenn ihr im Eifer des Gefechts kostbare Zeit gewinnen möchtet. Nach dem Gefecht lässt sich das Magazin wieder aufheben und innerhalb des Inventars mit neuer Munition bestücken.

Für den schnelleren Zugriff auf eure Gegenstände könnt ihr eine Quickbar benutzen, worüber ihr auf Waffen und Items, beispielsweise Medizin, zugreifen könnt. Medizin kann im Inventar zu immer hochwertigeren und potenteren Mitteln hergestellt werden. Allerdings solltet ihr bei der Einnahme vorsichtig sein, denn zu viel Medizin kann zu einer Überdosis führen. Bei zu hoher Dosierung verschwimmt eure Sicht und ihr verliert Gesundheit – anstatt sie zurückzugewinnen.

Daymare 1998 lässt sich tatsächlich wie eine Mischung aus Resident Evil 5 und Dead Space spielen. Auch die Inspiration der Entwickler stammt unter anderem aus diesen Titeln. Das Horror-Spiel soll noch im dritten Quartal 2018 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen sowie für die Virtual-Reality-Brillen Oculus Rift und HTC Vive.

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