Rust Devblog 159

Im Juni wurde Rusts Roadmap von der Webseite der Entwickler Facepunch entfernt. Jetzt gibt es eine ganz neue, die zeigt, was die Spieler im nächste Jahr erwartet.

Nichts in Stein gemeißelt: Die neue Roadmap von Facepunch zum Survival-Hit Rust ist in verschiedene Unterkategorien aufgeteilt. In ,,In Progress“, was die Änderungen umfasst, die sich bereits in Arbeit befinden. Der Punkt ,,Planned” beinhaltet alles, das ganz sicher in Zukunft kommen soll. Bei ,,Researching” handelt es sich um die Inhalte, bei denen sich die Entwickler noch nicht sicher sind.

Der traurigste Teil dürfte aber ,,Rejected” sein. Hier werden die abgelehnten Änderungen aufgelistet. Diese Liste ist zum Glück nicht allzu lang.

Das sind die In-Progress-Inhalte von Rust für 2020

Bessere Grafik HDRP: Als obersten Punkt findest du den Wechsel des Renderes der Unity Engine. HDRP steht dabei für ,,High Definition Render Pipeline”. Davon gab es bereits vor einigen Monaten Screenshots zu sehen. Durch die Einführung soll sich nicht nur die Optik verbessern, gleichzeitig steigt angeblich auch die Performanz des Spiels.

Better Terrain: Eine weitere Anpassung der Grafik spricht Better Terrain an. Dieser Vorschlag stammt aus der Community, wobei sich das Entwicklerteam des Problems fliegender Texturen sicherlich bewusst ist. Hier soll die prozedurale Generierung des Terrains so angepasst werden, dass Texturen, Felsen, Klippen etc. glaubhafter wirken.

Gestures: Neue Gesten für Spielercharaktere sind schon lange angekündigt. Scheinbar befinden sie sich jetzt in der Fertigstellung. Zu den Gesten gehören Emotes in hilfreicher und sinnloser Form.

Musikinstrumente: Diese sind als Bezahl-DLC angekündigt worden und dürften schon bald veröffentlicht werden. Kaufst du das DLC, kannst du viele verschiedene Instrumente, wie Klavier, Schlagzeug und Panflöte spielen.

Geplante (Planned) Inhalte der Roadmap 2020

Scientist Boote: Gerade denkst du noch, dass das Meer sicher ist und du im Blauen einige Flöße abgrasen kannst, da kommt Facepunch mit dieser grandiosen Idee um die Kai-Mauer-Ecke. Die bewaffneten Forscher sollen Patrouillenboote erhalten — sei also vorsichtig da draußen!

CCTV Kameras: Aus DayZ Epoch oder Arma 3: Exile bekannt, werden Kameras, die von Spielern kontrolliert werden auch in Rust Einzug halten. Das Elektrizitätsupdate ist zumindest schon erschienen. Mit den Kameras kannst du beobachten, was außerhalb deiner Basis vor sich geht.

Neue Wetterformen: Die einzigen Wettertypen, die Rust bislang zu bieten hat, sind Sonnenschein und Nebel. In naher Zukunft sollen auch Regen, Gewitter, Schneefall und sogar radioaktive Stürme folgen. Diese bringen unterschiedliche Auswirkungen auf die Umwelt mit sich:

  • Regen: Verbessert die Wachstumsgeschwindigkeit von Pflanzen.
  • Gewittersturm: Ebenfalls schnelleres Wachstum und erhöhte Geschwindigkeit von Tieren.
  • Schneefall: Verlangsamt das Wachstum sämtlicher Pflanzen und fügt nackten Spielern Schaden zu.
  • Radioaktiver Sturm: Pflanzen wachsen kaum noch. Strahlungsschaden für Spieler ohne Schutzkleidung.
Mehr zum Thema:
Rust - Devblog 146: Flammen-Geschütze und schnellere Ladezeiten!

Sonstiges: Schwebende Pfeile sollen bald der Vergangenheit angehören. Wenn du im aktuellen Build von Rust auf Fässer schießt und diese dadurch zerstört werden, bleiben Pfeile in der Luft stehen. Außerdem ist ein neuer Trailer zum Spiel geplant.

Unsichere (Researching) Inhalte für 2020

Kamine als Heizung: Vor einem Jahr war das bereits auf der To-do-Liste der Entwickler. Große Feuerstellen sollen die gesamte Basis beheizen. Zumindest alle Räume, die mit dem Gebäude verbunden sind, in dem sich der Kamin o.ä. befindet.

Zug Monument: Von der Community lange gefordert: Ein Zug, der über die gesamte Karte fährt. Es ist leider nicht bekannt, wie positiv man dieser Idee gegenüber bei Facepunch eingestellt ist. Vermutlich wäre der Zug vollbesetzt mit Forschern.

Mitspieler im Kompass: Ebenfalls aus der Community stammt der Vorschlag, dass Gruppenmitglieder auf dem Kompass, als kleine grüne Striche angezeigt werden. Das soll das ständige Öffnen der Karte verhindern, zu dem momentan jeder gezwungen ist, der seine Freunde finden möchte.

Google Stadia: Facepunch spielt mit dem Gedanken, Rust auch auf Google Stadia anzubieten. Stadia ist ein Spiele-Streaming-Programm von Google, das mit eigenem Controller ausgeliefert wird. Die Rechenarbeit wird auf Servern übernommen und anschließend zu dir nach Hause gestreamt. Der Delay beträgt dabei nur wenige Millisekunden.

rust fireplace heating roadmap 2020
Kamine sollen die gesamte Basis heizen können.

Zu guter Letzt: Abgelehnte Inhalte (Rejected) der Roadmap 2020

Helle Nächte: Der zunehmende Mond sollte die Nächte des Spiels eigentlich etwas heller gestalten. Die Idee kam vom Studio-CEO Gary Newman selbst, wurde am Ende dennoch abgelehnt.

Halbe Wände, halbe Kosten: Eigentlich eine gute und realistische Überlegung. Da du nur eine halbe Wand hochziehst, sollte die auch nur halb soviel kosten, richtig? In der echten Welt ja, aber in Rust nein. Ein Grund dafür ist das Balancing. Spieler würden sich mit niedrigeren Basen zufriedengeben und die Ressourcen lieber in extrem dicke Wände stecken, ohne dass es einen Nachteil gibt.

Kuchen: Der fehlende Kuchen ist vermutlich ein Witz. Ganz sicher sind wir uns dabei aber nicht. Denn Tier-2-Cooking wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Damit kannst du komplexere Gerichte als gebratenes Fleisch zubereiten. Warum jedoch Kuchen gestrichen ist — wir wissen es nicht.

Nicht alles: Das war die bislang gesamte Roadmap für das Jahr 2020. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich sicher noch einiges ändern. Wir werden diesen Artikel regelmäßig updaten, sodass du immer auf dem neuesten Stand bleibst!

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