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So alt Dead Matter ist, könnte man es als DayZ’s ersten Trittbrettfahrer bezeichnen. Man könnte aber auch sagen, es war die erste Suvival-Mod, die eine andere Richtung einschlug als DayZ.

Schon wieder ein Survival Game: Dead Matter ist nicht neu. Bereits 2012 als Modifikation für den deutschen Ego-Shooter Crysis 2 erschienen, bot es mehr als DayZ zu diesem Zeitpunkt. 2017 tauchten sie aus der Versenkung wieder auf und auch ich, der misstrauische Autor, dachte, dass es nichts Besonderes werden würde — falsch gedacht.

Viele Survival-Spiele stellen den Anspruch, anders zu sein als die Konkurrenz. Den Anspruch besser zu sein und alles richtigzumachen, was die großen Vertreter falsch machen. In den meisten Fällen stürzten diese Spiele aber in die Bedeutungslosigkeit ab.

Nur wenige Titel schafften es sich neben den Platzhirschen, DayZ, Rust und Ark: Survival Evolved zu etablieren. So zum Beispiel The Forest, State of Decay oder Darkwood. Was all diese Spiele verbindet? Sie sind anders, wirklich anders.

Dead Matter scheint auf den ersten Blick, bis auf die Location in Kanada, nichts von DayZ zu unterscheiden. Es ist jedoch die Tiefe des Spiels, die den Unterschied macht.

Was macht Dead Matter so besonders?

In Dead Matter kannst du alles ummodeln, was du möchtest. Deine Waffe, die du deinem Freund unter der Nase weggelootet hast, gefällt dir nicht so ganz? Dann schmeiß sie mit ein paar Mods auf die Werkbank und baue deine Traum-Wumme!

Home, sweet home: Basenbau ist ebenfalls ein riesiger Grundpfeiler des Spiels. Du kannst dir jedes Haus, jedes Gebäude oder Fabrik zu eigen machen. Es ist möglich Fenster, Türen etc. zu verbarrikadieren. Damit nur du Zutritt zu dieser Basis hast, kannst du Schlüssel anfertigen.

Innerhalb der Basis tobst du dich aus, als wärst du Vera Int-Veen persönlich. Alle Items sind platzierbar und despawnen damit auch nicht. Bastel dir also eine Matratze, Stühle und Tisch und stell sie hin wo du möchtest. Dann fehlt natürlich noch Strom.

Strom gewinnst du über Generatoren, die regelmäßig mit Diesel versorgt werden müssen. Den bekommst du beispielsweise von Tankstellen oder Treibstoffdepots. Aber wie nur transportieren, hmm?

Mach dir einen Anhänger mit passendem Behälter klar, kuppel ihn an dein Auto und bring den Tank nachhause. Es gibt für alle Situationen Anhänger. Du kannst auch Vieh- oder Menschen transportieren.

Pimp my Ride: Die Schrauber Freunde kommen in Dead Matter ebenfalls auf ihre Kosten. Autos können nicht nur verbessert, sondern auch vollständig zweckentfremdet werden. Bastelst du ein Wohnwagenverdeck auf die Ladefläche deines Pick-Ups, kannst du ihn auch als mobile Basis verwenden.

KI-Siedlungen: Vorsicht, sind die KI-Kameraden dort hinten freundlich oder böse? Das herauszufinden bleibt dir überlassen. In Dead Matter triffst du auf verschiedene KI-Fraktionen. Einige davon handeln mit dir, andere sind nur an deiner Ausrüstung interessiert und schießen bei Sichtkontakt.

Ob Erstere in einer sicheren Zone, in der PvP deaktiviert ist, beheimatet sind, ist unklar. Wir gehen aber stark davon aus.

Genug Honig, warum sollte es nicht plötzlich scheitern?

Zweifel sind gut und auch bei Dead Matter solltest du vermutlich skeptisch bleiben. Dickes Aber hierbei ist die Kommunikation zwischen Entwickler und Community. 5.500 Unterstützer haben zusammen 286.000 CA$ gesammelt. Ursprüngliches Ziel waren nur rund 60.000 CA$.

Das Vertrauen dafür stammt eindeutig von der bereits erwähnten Kommunikation. Regelmäßig präsentieren QI-Software Devblogs, in denen sie die Fortschritte zeigen, die sie bis dato gemacht haben.

Und zu sehen, was sie alles so in wenigen Wochen schaffen, scheint die Backer glücklich zu stimmen. Von dem, was sie 2017 das erste Mal präsentierten, sind sie mittlerweile Lichtjahre entfernt — im positivsten Sinne.

Laut den Entwicklern selbst könnte das Spiel sofort als Early-Access-Titel auf Steam erscheinen. Der Early Access ist auch angepeilt, die Entwickler wollen das Spiel jedoch so fehlerfrei wie möglich in das Programm entlassen. Einen offiziellen Start gibt es deshalb noch nicht.

Wir behalten Dead Matter auf jeden Fall weiter im Auge. Wenn du seit Langem schon auf der Suche nach einem frischen Wind im Genre bist, dann schau dir die Trailer an und unterstütze die Entwickler bei ihrer Arbeit!

 

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