Conan Exiles versus Ark

Kurz nach Early-Access-Start gibt es bereits einige positive Stimmen zu Conan Exiles. Ob sich das Survival-Spiel jedoch gegen den marktführenden Konkurrenten ARK: Survival Evolved behaupten kann, lest ihr hier.

Sci-Fi gegen Barbarei

Conan Exiles und ARK haben viele Gemeinsamkeiten: Beide laufen auf der beliebten Unreal Engine 4, wodurch es sichtbare Übereinstimmungen bei den Charaktermodellen, den Häuserstrukturen und den Menüs gibt. Inhaltlich handelt es sich bei beiden Titeln um Open-World Survival-Games, in denen ihr mit nichts startet und durch Farmen, Craften und Kämpfen euren Platz in der vorherrschenden Weltordnung einnehmt.

Dennoch bestehen spielentscheidende Unterschiede: Die Lore von ARK bietet euch ein extrem vielfältiges Universum, das mit der Kreidezeit beginnt und beim Sci-Fi endet. Ihr könnt euch also im Spiel entwickeln und entscheiden, ob ihr gerade lieber mit einem Speer jagen wollt oder eine Sniper-Rifle nutzen möchtet. In Conan Exiles spielt ihr im Low-Fantasy-Universum aus der Feder von Robert E. Howard, das strikt in seiner technologischen Einordnung bleibt.

Basebuilding in zwei Welten

Das Farmen bzw. Ernten von Ressourcen, das Levelsystem sowie Crafting-Menü ist bei beiden größtenteils gleich. Die Bausysteme hingegen sind trotz der gleichen Ressourcen unterschiedlich. In Conan Exiles ist es euch gestattet und sogar erwünscht, dass ihr euch nicht nach Bauhöhen oder Plattformen richtet. Sobald ihr den perfekten Ort findet, könnt ihr sofort drauf losbauen. Das ist in ARK nicht möglich. Dort müsst ihr euch nach den Bauhöhen und gesetzten Plattformen richten. Hier könnt ihr auch nicht in Felswände hineinbauen, dafür aber eure Basis immer wieder verbessern und technologisch aufrüsten, um schließlich in den Sci-Fi-Genuss zu kommen. In Conan Exiles dagegen könnt ihr die Wände eurer Basis – passend zur Welt von Conan – maximal mit einer Eisenverstärkung versehen, um sie gegen Angreifer widerstandsfähiger zu machen.

Dinos oder Sklaven?

Beide Spiele geben euch die Chance, die unterschiedlichsten Kreaturen zu zähmen. Ob es nun ein T-Rex in ARK ist oder ein Mensch in Conan Exiles. Die Dinos und Kreaturen in ARK sind aber nicht nur zum Anschauen da, es gibt für jede erdenkliche Aufgabe eine Kreatur, die sich darum kümmern kann. Diese bieten nicht nur eine größere Artenvielfalt als die Stämme in Conan Exiles, sondern können auch zum Brüten neuer Dinos genutzt werden. Ihr könnt euch dort einen eigenen kleinen Baby-Rex züchten!

In Conan sind zwar einige Tiere zum Zähmen geplant, jedoch wird sich dies wohl bei den bekannten domestizierbaren Tieren wie Pferden und Wölfen beschränken. Viel interessanter ist hier das Sklavensystem, bei dem ihr NPCs entführt und in eurer Basis einsetzt. Hier werden eure Gefangenen für euch farmen, euer Heim verteidigen oder zu eurer Unterhaltung tanzen.

Mit Schwert oder Flinte?

Die Kampfsysteme in Conan Exiles und ARK haben einen großen Unterschied. In Conan gibt es einen spürbaren Fokus auf dem Nahkampf. Barbaren sind dafür bekannt roh und grob zu sein und kämpfen daher auch lieber Auge um Auge, als sich zu verstecken. Das heißt, es gibt keine große Entfernung zwischen euch und dem Gegner – aber dafür ein umso größeres Arsenal von Waffen und Kampfstilen.

In ARK dagegen stehen euch beide Varianten zur Verfügung. Ihr könnt euch also mit Schwert und Schild ins Getümmel stürzen oder aus sicherer Entfernung mit Schusswaffen agieren. Dazu haben hier die Dinosaurier gewaltigen Einfluss, mit denen ihr in die Schlacht reitet.

Worauf läuft der Spaß hinaus?

Beide Spiele bieten uns viele Möglichkeiten, dass das Gameplay nicht langweilig wird. In ARK könnt ihr euch – sobald ausreichend gerüstet – an die Bosse machen, um an den seltenen Rohstoff „Element“ zu gelangen, mit dem ihr euch das Tek Gear herstellt. Das Tek Gear ermöglicht euch mit Hyperschallgeschwindigkeit über die Karte zu rennen oder wie Iron Man durch die Lüfte zu fliegen.

In Conan Exiles dagegen steht euch eine noch wachsende Karte zur Verfügung, die neben Spielerstämmen auch KI-Gegner bietet, die ihre eigenen Basen besitzen und gegen euch in den Kampf ziehen könnten. Wenn ihr schließlich genug Aufgaben erfüllt habt, könnt ihr den Gott, welchem ihr euch verschrieben habt, beschwören und alle Mitspieler in Angst und Schrecken versetzen. Diese Götter stehen euch dann für eine gewisse Zeit zur Seite und können euch beim PvP und Raiden unterstützen.

Ob Conan Exiles durch sein Barbarenzeitalter den Sci-Fi-Konkurrenten ARK vom Thron stürzen kann, steht noch in den Sternen. Beide Spiele verfolgen die gleichen Ziele: Überleben – Bauen – Dominieren. ARK steht kurz vor der Fertigstellung, dagegen ist Conan Exiles noch in den Kinderschuhen und kann durch einige neue Elemente immer wieder scheinen. Wie sich beide Spiele machen, wird erst bei den offiziellen Releases zu sehen sein.

1 KOMMENTAR

  1. Für das Bauen, bzw. Gestalten wünsche ich mir Ähnlichkeiten mit Lif is Feudal. Man kann dort wunderbar seine Stadt designen. Dazu wie bei 7 Days to Die, angreifende KI-Gegner, die die Spannung aufrecht erhalten.

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