Ein Rückschlag in der Erfolgsgeschichte: Nach einem fulminanten Start auf Kickstarter konnte das Ziel einer Breaking Point Standalone leider nicht erreicht werden. Doch die Entwickler von Alderon Games möchten den Kopf nicht in den Sand stecken und kündigen umgehend die Fortsetzung ihres Projektes an.

Die Unterstützung ist da

Über 100.000 Dollar hatten die Programmierer der populären Arma-Mod in kürzester Zeit auf Kickstarter gesammelt. Unterstützt von Streaminggröße Sacriel und zahlreichen weiteren Content-Schöpfern in der Hinterhand schien das angepeilte Ziel von 300.000 Dollar somit zunächst durchaus realistisch. Doch nach dem anfänglichen Hype blieb der längerfristige Erfolg aus, die Spenden brachen ein. Nach 30 Tagen hieß es schließlich Schicht im Schacht mit gerade einmal einem Drittel des Ziels erreicht. Als „ganz-oder-gar-nicht“-Projekt gehen die bisherigen Einnahmen nun an die Spender zurück.

Breaking Point
Breaking Point hat noch einen weiten Weg vor sich.

Den Grund für das Scheitern suchen einige der fast zweitausend Unterstützer unter anderem in der mangelnden Präsentation von Gameplay Features. Während sehr viel über Möglichkeiten und Pläne gesprochen wurde, zeigten die tatsächlichen Aufnahmen aus dem bisherigen Spiel wenig hochwertiges. Auch die mangelnde Bereitschaft der Streaming-Partner wird kritisiert, die dem Titel während der Kickstarter-Phase zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hätten.

Arbeiten an der Standalone werden fortgesetzt

Bereits vor dem Ende der Kampagne wurde angekündigt, dass Kickstarter nicht die einzige Alternative zur Unterstützung des Projektes sei. Es wurde als primäre Plattform gewählt, da das Team mit Fan-Unterstützung am unabhängigsten sein konnte. Als der Ausgang klar war, veröffentlichten die Entwickler jetzt ein kurzes Video, in dem sie ihre Entschlossenheit bestätigen, den Titel trotz dieses Rückschlags in seiner vollen Größe entwickeln zu wollen.

Aktuell werden neue Maßnahmen zur Finanzierung abgewogen. So könnte sich Breaking Point einem größeren Publisher anschließen, der das Projekt unterstützt. Diese Strategie hatte sich zumindest im Falle von PlayerUnknown’s Battlegrounds bereits als erfolgreich erwiesen. Es bleibt abzuwarten, ob sich ein weiterer Branchenriese auf die Sandbox-Survivals stürzen möchte, oder ob das Team von Alderon Games eine andere Möglichkeit der unabhängigen Unterstützung finden wird. Auch wenn sich somit der zeitplan der Entwicklung nach hinten verschieben wird, der Traum der Breaking Point Standalone ist auf jeden Fall noch nicht vorbei.

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