Astroneer - Was ist neu in 1.0

Für den finalen Release von Astroneer Version 1.0 haben sich die Entwickler von System Era Softworks noch mal sechs Wochen länger Zeit genommen als ursprünglich angekündigt. Am 6. Februar hat das Weltraum-Survival-Spiel jetzt den Early Access verlassen. Es gibt einige Neuerungen. Doch ungeachtet dessen hat die Roadmap eine gut gefüllte Feature-Liste für die Zeit nach dem 1.0 Release.

Astroneer 1.0: Was ist neu?

Wer mit der Version 1.0 ein völlig neues Spiel erwartete, wird enttäuscht. Aber es hat sich einiges getan. Und das Spiel eignet sich mit dem neuen Tutorial jetzt gut zum Einsteigen für Neulinge. Folgende Items und Mechanismen machen das Spielerelebnis in Astroneer 1.0 aus:

  • Fahrzeuge: Landfahrzeuge kannst du in verschiedenen Größen herstellen. Hier gibt es Neuerungen in der Release-Version. Richtig spannend wir das Spiel aber dann, wenn du den Planeten verlässt und andere Planeten erkundest. Dazu musst du dir jedoch zuerst ein Shuttle bauen.
  • Neu – Der Packager: Er verpackt Items wieder in die Boxen, in denen sie aus dem Drucker kommen. Diese sind besser zu transportieren. So gelingt ein Umzug mit weniger Ressourcen-Aufwand und schneller als in den vorherigen Versionen.
Astroneer 1.0: Alles fertig gepackt? Shuttle gebaut? Dann auf zu neuen Welten!
Astroneer 1.0: Alles fertig gepackt? Shuttle gebaut? Dann auf zu neuen Welten!
  • Ressourcen abbauen: Das Abbauwerkzeug ist wie gewohnt ein ständiger Begleiter. Mit ihm ist Terraforming im kleinen und großen Stil möglich. Wenn du Erde abbaust, die Ressourcen enthält, werden sie extrahiert.
    Das neue Terrain-System sieht dem alten zwar ähnlich, es sind jetzt aber viel mehr Details zu sehen. Vor allem die unterirdischen Höhlensysteme sind wesentlich verwinkelter und vielfältiger geworden.
  • Ressourcen weiterverarbeiten: Manche Ressourcen kannst du schnell verarbeiten. So kannst du beispielsweise aus Kupfer im Rucksack ein kleines Solarmodul fertigen. Außerdem kannst du Ressourcen brennen (Beispiel: Aus Metallerz wird Metall) oder mit anderen Ressourcen kombinieren (Beispiel: Organisches Material und Harz wird zu Gummi).
  • Umfangreicher Maschinenpark: Für viele Ressourcen-Verarbeitungsprozesse benötigst du die jeweils passende Maschine. Willst du beispielsweise Erze zu Metall schmelzen, benötigst du einen Schmelzer.
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Manche Änderungen sind eher kosmetisch: Die phantasievollen Pflanzen in Astroneer sind mit dem Release noch mal vielfältiger geworden. So gibt es beispielsweise eine Trampolin-Pflanze, mit der man hohe Sprünge in die Luft bewerkstelligen kann.

Noch kein echter Multiplayer: Eine zentrale Änderung im Vergleich zu den Vorversionen sollte die Erweiterung der Spielerzahl im Multiplayer-Spiel auf vier Spieler sein. Diese sollten auf einem echten Server miteinender spielen können. Das ist bisher nicht ins Spiel implementiert, folgt aber laut den Entwicklern demnächst. Stattdessen stellt wieder einer der beiden Spieler seinen PC als Server für den anderen mit zur Verfügung.

Partien mit mehr als zwei Personen auf einem echten Server - soll es bei Astroneer in Zukunft geben.
Partien mit mehr als zwei Personen auf einem echten Server – soll es bei Astroneer in Zukunft geben.

Blick in die Zukunft: Was steht auf der 1.x-Roadmap?

Bisher ist das Spiel lediglich für PC und Xbox One erhältlich, denn Sony erlaubt generell keine Early-Access-Titel. Aber scheinbar sitzen die Entwickler jetzt erst mal an den Versionen für Linux und Mac. Jene waren zwar schon für die Version 1.0 angekündigt, fehlen aber bisher.

Bereits bekannte Themen stehen weiterhin auf der Roadmap, allerdings – wie ursprünglich angekündigt – für die Nach-Release-Zeit. Neben den oben bereits genannten fehlenden Elementen sind ein Creative Mode und Mod Support geplant. Außerdem soll es mehr feindliche Pflanzen und Tiere geben, die mit einer gewissen Intelligenz ausgestattet sein sollen. Auch das Thema Flüssigkeiten auf den Planeten, also Seen, Meere und Bäche steht noch auf der To-Do-Liste. Das Wettersystem wurde ja schon in der Vergangenheit überarbeitet. In den Runden, die ich bisher gespielt habe, habe ich allerdings noch keine expliziten Wetter-Events bemerkt. Aber vielleicht habe ich dafür auch noch nicht genug getestet.

Übrigens: Noch bis zum 18. Februar kannst du das Spiel mit 20% Rabatt bei Steam für 22,39 Euro kaufen. Regulär kostet es 27,99 Euro.

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