Seit wir Astroneer auf dem Schirm haben, hat sich einiges getan! System Era Softworks hat gleich zwei große Updates im Abstand von nicht mal einem Monat heraus gebracht. Sie ermöglichen den Ausbau der Basis und mehr Mobilität in der Spielwelt.

Entdecke neue Welten

Bei Astroneer schlüpft ihr in die Rolle von Planeten-Erkundern. Ähnlich wie bei Minecraft zeichnet sich die Spielwelt dadurch aus, dass ihr sie nach Belieben bearbeiten und verformen könnt. Im ersten Schritt geht es um die Versorgung mit Ressourcen und das Erforschen von Alien-Artefakten, die in der Spielwelt zu finden sind.

Im zweiten Schritt könnt ihr Raumschiffe bauen und weitere Planeten erkunden. In der Spielwelt begegnen euch allerlei Bewohner – auch und gerade in weit verzweigten Höhlensystemen unter der Oberfläche. Derzeit scheinen die meisten pflanzlicher Natur zu sein. Wenn ihr ihnen mit dem Abbau-Werkzeug den Untergrund entzieht, sterben sie ab. Wer dabei zu nah heran geht, riskiert jedoch, die Abwehrmechanismen der Pflanzen auszulösen. Auf manchen Planeten gibt es auch andere Lebewesen mit ihren eigenen Gefahren…

Basebuilding deutlich aufgewertet

Zentrum einer Basis ist das Habitat. Hierhin können sich Spieler zurückziehen, wenn ein Sturm naht. Das Habitat ermöglicht eine grundlegende Versorgung mit Energie und Sauerstoff. Um dieses zentrale Gebäude herum könnt ihr seit dem „Base building Update“ frei bewegliche Plattformen anordnen. Die bestückt ihr mit den verschiedensten Modulen: Fabrikatoren, Forschungseinrichtungen und Schmelzöfen sind nur ein paar Möglichkeiten.

Eine Neuerung des Updates ist, dass die Module die Manufaktur als kompakte Pakete verlassen. So könnt ihr sie leicht an ihren Bestimmungsort transportieren. Erst dort bauen sie sich eigenständig auf und erreichen ihre endgültige Größe. Dann sind nur noch leichte Justierungen möglich.

So kann bei Astroneer eine Basis aussehen, die schon recht weit ausgebaut ist.
So kann bei Astroneer eine Basis aussehen, die schon recht weit ausgebaut ist.

Um all das am Laufen zu halten, müsst ihr eine Energieversorgung aufbauen. Primäre Energiequellen sind dabei Sonne und Wind. Energie könnt ihr in Batterien zwischenspeichern. Zu den Modulen gelangen sie über eine flexible Verkabelung. Wenn insgesamt zu wenig Energie verfügbar ist, laufen die Module nicht mit optimaler Geschwindigkeit. Es gibt keine Totalausfälle, aber ein Arbeitsschritt, der viel schneller gehen könnte, dauert dann ewig.

An den Steckern der neuen Energieleitungen erkennt ihr, wie viel Energie gerade im System vorhanden ist und ob eine Unterversorgung droht. Wenn ihr einen Extender verwendet, könnt ihr zudem Energie gezielt in eine Richtung steuern, also beispielsweise nur hin zu einem Rover, um die Fahrzeugbatterie zu laden. So vermeidet ihr, dass die Batterie des Fahrzeugs als Energiereserve bei Unterversorgung herangezogen wird. Dann ist sie nämlich leer, wenn ihr losfahren wollt.

Der rote Balken sigalisiert: Das Modul ist unterversorgt. Wenn ihr hier ein weiteres Modul anschließt, wird es nicht optimal arbeiten. Ist der Balken im gelben Bereich, können weitere Module mit Energie versorgt werden, die dann mit optimaler Geschwindigkeit arbeiten.
Der rote Balken sigalisiert: Das Modul ist unterversorgt. Wenn ihr hier ein weiteres Modul anschließt, wird es nicht optimal arbeiten. Ist der Balken im gelben Bereich, können weitere Module mit Energie versorgt werden, die dann mit optimaler Geschwindigkeit arbeiten.

Als Nomade unterwegs: Update 0.62

Das aktuellste Update bringt weiterentwickelte Fahrzeuge ins Spiel. Neben einer grafischen Überarbeitung sind die Herstellungskosten für Rover und die Fahrzeugbucht gesunken. Außerdem könnt ihr jetzt komplette Module eurer Basis auf Fahrzeugen verankern. Das erleichtert den Umzug erheblich und soll sogar ein Nomadenleben ermöglichen. Allerdings benötigt ein solcher Konvoi mit einer mobilen Basis sehr viel Energie.

Ein Beispiel für eine mobile Basis. Verschiedene Module sind direkt auf den Fahrzeugen platziert. Der kleine Rover im Vordergrund transportiert ein fabrikneues, noch verpacktes Forschungslabor.
Ein Beispiel für eine mobile Basis. Verschiedene Module sind direkt auf den Fahrzeugen platziert. Der kleine Rover im Vordergrund transportiert ein fabrikneues, noch verpacktes Forschungslabor.

Die Energieversorgung lässt sich jetzt noch besser steuern. Ein Drei-Wege-Splitter teilt einen Energiefluss auf. Ihr könnt hierbei am Gerät einstellen, welcher Teil der eingespeisten Energie in die eine und welcher in die andere Richtung fließt. Außerdem haben die Entwickler weitere Plattformen für den Ausbau der Basis hinzugefügt. Darunter ist eine achteckige XXL-Plattform, die eine Speichereinheit in Form einer Kuppel aufnimmt. Auf ihr lassen sich 31 Ressourcen oder Module der Stufe 1 ablegen.

Lager-Probleme Adé: Mit diesen neuen Plattformen und Speichermodulen könnt ihr große Mengen Rohstoffe und Module einlagern.
Lager-Probleme Adé: Mit diesen neuen Plattformen und Speichermodulen könnt ihr große Mengen Rohstoffe und Module einlagern.

Entwickler- Roadmap 2018

Forschung und Basen-Bau sind bereits implementiert und werden jetzt weiterentwickelt. Ansonsten haben sich die Entwickler folgendes für Quartal 2 2018 auf die Roadmap geschrieben:

  • Dedizierte Server: Bisher können bis zu vier Spieler kooperativ miteinander spielen. Ein Rechner dient dabei jedoch immer als Server für die anderen. Dort liegen die Daten für die Spielwelt. Wenn ein Spieler allein weiter spielt, gibt es von derselben Spielwelt zwei Versionen statt einer gemeinsamen. Geplant ist das Aufsetzen und Testen dezidierter Server, die in einem Rechenzentrum stehen, so dass es immer genau einen Speicherort für die gemeinsame Spielwelt gibt, auf den alle Mitspieler online zugreifen können. In der Early-Access-Phase werden die Server bei einem Drittanbieter gehostet. Final soll es eine Do-it-Yourself-Version geben.
  • Landschaft 2.0 (Terrain 2.0): Neue Landschaften, Biome und Planeten sind in Entwicklung. Bereits implementiert ist das System, das die Platzierung von Objekten in der Landschaft ermöglicht.
  • Wetter und Gefahren: Als Teil von Terrain 2.0 soll ein komplett neues Wetter-System implementiert werden. Wind und Stürme sollen vorhersehbarer werden, so dass der Spieler sie gezielter zur Energiegewinnung nutzen kann.

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