Dino Dossier Tyrannosaurus Rex

Der Tyrannosaurus, oder kurz Rex, ist wohl der bekannteste Dinosaurier überhaupt. In ARK: Survival Evolved gehört er zum Early-Access Inventar und war zunächst die stärkste Kreatur der Insel. Inzwischen steht er zwar nicht mehr am oberen Ende der Nahrungskette, dennoch ist er weiterhin begehrt. Schließlich ist es doch der Traum von fast jedem Kind, einmal auf einem T-Rex zu reiten.

Dino Dossier: Tyrannosaurus „Rex“ dominum

Wild: Tyrannosaurus dominum zählt zu den tödlichsten Kreaturen der Insel und ist eine wahre Tötungsmaschine. Aktiv wird er meist nur bei der Jagd nach Nahrung oder bei der Verteidigung seines Nestest, weshalb es ein vernünftiger Plan ist, jeden Tyrannosaurus zu meiden. Ich habe bisher keine Kreatur gesehen, die es mit der Dominanz von Tyrannosaurus aufnehmen kann. Er ist reine Kraft – von seinem Biss bis zum Aufstampfen, seinem Schwanz und seinen Armen.

Gezähmt: Das Zähmen eines Tyrannosaurus ist ohne Zweifel ein primäres Ziel für jeden aufstrebenden Kriegsherren oder kriegsführenden Stamm. Es gibt einen Grund, warum Tyrannosaurus als König der Dinosaurier (oder bei dieser Gattung, als „Lord“) gilt: Ein Stamm, dem die Zähmung eines Tyrannosaurus gelingt, hat einen Konflikt kaum noch zu fürchten.

Bekannte Informationen: Obwohl es sich um eine andere Spezies des Tyrannosaurus handelt, sprach bisher jeder, den ich getroffen habe, von einem „Rex“ oder „T-Rex“. Ich habe längst aufgehört, sie überzeugen zu wollen, vor allem die wenigen, die ich mit Tyrannosaurus Zähnen als Halskette sah.

Tipps zum Zähmen und zur Jagd

Für erfahrene Spieler ist der Tyrannosaurus längst keine große Bedrohung mehr. Es gibt zahlreiche Taktiken, wie ihr ihn gefahrlos jagen und zähmen könnt. Viele nutzen ihn zu Beginn eines neuen Spiels sogar zum schnellen Leveln, da er verhältnismäßig viel Erfahrung bringt. Das Zähmen macht erst ab Stufe 60 wirklich Sinn, da ihr erst dann den Sattel lernen und herstellen könnt. Für diesen benötigt ihr übrigens insgesamt 380 Leder, 200 Fasern und 100 Metall, das ihr zu 50 Metallbarren verarbeiten müsst. Im Übrigen werden wir im restlichen Artikel auf den geläufigen Namen „Rex“ oder „T-Rex“ zurückgreifen, auch wenn es sich im Dossier um eine andere Spezies der Gattung handelt.

Die Klippen-Taktik

Die wohl sicherste Taktik für Anfänger und Solo-Spieler ist die Suche nach einem Rex, der sich in der Nähe einer Klippe befindet. Generell solltet ihr aber zumindest den Bogen und Betäubungspfeile bereits besitzen bzw. herstellen können. Packt genügend Pfeile ein und denkt auch an ausreichend Materialien zum Reparieren des Bogens. Befindet sich der Rex in direkter Nähe einer Klippe, könnt ihr euch einfach auf sie stellen und von oben Pfeile in seinen Kopf schießen. Da er nicht sonderlich intelligent ist, wird er nur auf direktem Weg versuchen, zu euch zu kommen. Er bleibt also schließlich an der Klippe hängen und starrt euch freudig an, während ihr ihn mit einem Pfeilregen belegt. Inzwischen fliehen Kreaturen, wenn sie das Ziel nicht erreichen können und/oder der Torporwert (Narkosewert) zu hoch ist. Befindet sich kein anderes Beutetier in der Nähe, sollte der Rex jedoch relativ schnell wieder zu euch zurückkommen. Achtet auch unbedingt darauf, dass ihr zwischen jedem abgeschossenen Pfeil ein paar Sekunden vergehen lasst, da sich der Narkosewert langsam aufbaut. Andernfalls könnte es sonst passieren, dass ihr den Rex tötet. Wenn das jedoch grundsätzlich das Ziel ist, könnt ihr natürlich auch einfache Pfeile verwenden.

Die Fallen-Taktik

Grundvoraussetzung hierfür ist entweder ein Spieler mit genügend Ausdauer oder ein schneller Reitdino, wie beispielsweise der Raptor. Außerdem müsst ihr einen Käfig errichten, aus dem der Rex nicht ausbrechen kann und der ein Tor besitzt, das groß genug ist, damit er hindurch passt. Nutzt unbedingt Stein als Baumaterial, denn dieses kann er nicht zerstören. Praktisch ist es übrigens, wenn ihr genau gegenüber dem großen Tor eine kleine Tür platziert, die offen steht. So kann der Spieler direkt hindurch laufen. Das Prinzip wird jetzt vermutlich schon klar sein: Ihr lockt den Rex durch das große Tor in den Käfig und lauft durch die Tür wieder hinaus. Schließt dann so schnell es geht das Tor und er sitzt in der Falle. Nun könnt ihr entspannt entweder durch offene Fenster in der Wand oder von einem Podest aus Pfeile auf ihn schießen. Seit ihr bereits im Besitz eines Flugdinos, könnt ihr natürlich auch diesen zum Anlocken benutzen.

Zusatztipp: Diese Taktik funktioniert auch mit einem entsprechenden Aufbau auf einem Floß. Wichtig dabei ist nur, dass ihr das Floß nicht bewegen dürft, sobald der Rex bewusstlos im Käfig liegt. Dann kann es passieren, dass er durch die Wände hindurch buggt.

Die Flieger-Taktik

Die wohl komfortabelste Methode, einen großen, gefährlichen Fleischfresser ins Koma zu versetzen. Allerdings sind hierfür zwei Spieler notwendig und ein reitbarer Flugdinosaurier, der zwei Spieler tragen kann. Während der eine auf ihm sitzt und lenkt, hängt der andere an den Klauen des Flug-Dinos und bombardiert den Rex entspannt und aus sicherer Entfernung mit Pfeilen. Dabei sollte natürlich auf die Ausdauer des Flugdinos geachtet werden, sonst findet ihr euch schnell im Magen des Rexes wieder.

Es gibt noch weitere Taktiken, zum Beispiel das „Kiten“ oder das Nutzen anderer wilder Dinos als Ablenkungsmanöver, aber generell sind die oben genannten die geläufigsten und leichtesten Methoden. Später können auch Kettenbolas über die Balliste auf ihn geschossen werden, um ihn zum Stehen zu bringen.

Typisch für einen Fleischfresser kann der T-Rex nur mit Fleisch gezähmt werden. Soll der Vorgang wirklich schnell und effizient sein, benötigt ihr Skorpion-Kibble. Dafür werft ihr je ein Pulmonoscorpius Ei, ein Longrass, ein Prime Meat Jerky, zwei Mejobeeren, drei Fasern und Wasser in einen Kochtopf und lasst es köcheln.

Die Zucht

Daran solltet ihr euch nur mit genügend Vorbereitung und vor allem Zeit wagen. Auf Standardeinstellungen benötigt das Ausbrüten eines befruchteten Rex-Eies ungefähr 5 Stunden. Danach müsst ihr euch ca. 8 bis 9 Stunden um den kleinen Baby-Rex kümmern. Vor allem direkt nach dem Schlüpfen müsst ihr dauerhaft für das Junge da sein, andernfalls wird es sehr schnell verhungern. Die perfekte Temperatur für das Ei liegt zwischen 29 bis 35°C. Dafür sollten je nach Gebiet mindestens zwei Klimaanlagen und genügend Fackeln aufgestellt sein. Überprüft immer wieder die Gesundheitsanzeige des Eies, um sicherzugehen, dass es schön kuschelig warm ist. Zur Vorbereitung gehört auch das Sammeln von genügend Fleisch. Denn das neugeborene Rex-Baby hat einen gesunden Appetit. Sorgt also vor und habt genug im Lager.

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