Dino Dossier Dunkleosteus Titelbild

Zeitgleich mit dem Woolly Rhino wurde auch ein neuer Unterwasserbewohner – der Dunkleosteus in den Tiefen des Meeres von ARK: Survival Evolved ausgesetzt. Wir haben uns am vergangenen Wochenende gut vorbereitet – zumindest dachten wir das – in die See geworfen und nach dem furchterregenden Steinbeißer gesucht. Alle Infos und Tipps zum Zähmen wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Dino Dossier: Dunkleosteus Loricaruptor

Wild: Dunkleosteus Loricaruptor ist eine sehr seltsame Kreatur. Es ist ein recht großer Fisch, vom Kopf bis zur Flosse komplett mit schützenden Platten bedeckt und mit einem sehr starken Kiefer ausgestattet. Es neigt dazu, die im Wasser der Insel lebenden Krustentiere zu verspeisen, da es zum Fangen der meisten kleineren Fische zu langsam ist.

Gezähmt: Dunkleosteus ist vor allem für Küstengemeinden ein extrem nützlicher Fisch. Sein kräftiger Kiefer macht mit den Stein- und Ölformationen in den Tiefen der Meere kurzen Prozess. Während des Abbauens kann Dunkleosteus seinen Reiter selbst vor den größten Gefahren des Wassers ohne Probleme schützen. Neben diesen ganzen Vorteilen, lässt sich aus Dunkleosteus außerdem eine ordentliche Menge an Chitin gewinnen.

Dino Dossier Dunkleosteus

Bekannte Informationen: Dunkleosteus ist für einen Fisch erstaunlich gut auf den Kampf ausgelegt. Sein komplett gepanzerter Körper schützt ihn vor vielen Kreaturen, während sein Biss stark genug ist, um mit Leichtigkeit chitinhaltige Schalen zu zerschmettern.

Verhalten: Prinzipiell ist Dunkleosteus Loricaruptor kein aggressiver Fisch, wird sich aber bei einem Angriff sofort wehren. Nach einer Weile des Kampfes verliert er jedoch das Interesse und schwimmt einfach weg.

Eine kleine Vorgeschichte

Nachdem wir uns selbst in das Abenteuer geworfen haben, können wir nun unsere Erfahrungen zum Dunkleosteus mit euch teilen – vor allem auch in der Hoffnung, dass es euch beim ersten Versuch nicht so ergeht wie uns.

Ausgestattet mit der SCUBA-Ausrüstung, einer ordentlichen Ladung an Betäubungspfeilen, einer guten Armbrust und einem hoch gelevelten Hai machten wir uns auf die Suche nach einem dieser extrem gepanzerten Unterwasserriesenschnäuzer. Bereits nach kurzer Zeit tauchten in der Entfernung durch die Lichtreflexion glitzernde, uns unbekannte Gestalten auf – und es waren viele. Geschätzt vierzig dieser furchteinflößenden Biester tummelten sich in unserem Blickfeld. Jetzt hieß es zunächst, sich zu beruhigen, denn nervös waren wir auf jeden Fall.

Es dauerte eine Weile, bis wir die Überwindung fanden, um vom Megalodon abzusteigen und das Fernglas ans Auge zu halten. Wir suchten jeden Dunkleosteus ab, um den Besten unter ihnen ausfindig zu machen. Nachdem das Objekt der Begierde geortet war, versuchten wir seine Aufmerksamkeit zu erregen und ihn von den anderen zu trennen. Leichter gesagt, als getan. Ein ganzer Schwarm der scharfzahnigen Ungeheuer verfolgte uns – wenn auch in atemberaubend langsamer Geschwindigkeit. Der Versuch, einige kleine von ihnen zu töten, endete damit, dass wir unseren besten Hai verloren – denn: einmal umzingelt von nur vier oder fünf dieser Bestien, kann man sich nicht mehr befreien. Und ja, der Hai hatte keine Chance.

Deprimiert, wütend und niedergeschlagen machten wir uns auf den Rückweg, um einen neuen Plan zu schmieden und den Unterwasserpanzern zu beweisen, dass sie die Unterlegenen in diesem Kampf sind und wir den Verlust unseres Megalodons nicht ungestraft in Kauf nehmen würden.

Tipps und Tricks zum Zähmen

Damit ihr nicht in die gleiche Falle lauft, geben wir euch nun ein paar Tipps und Tricks zum Zähmen dieser durchaus nützlichen Fische. Wir haben übrigens noch zwei am selben Abend gezähmt und im Nachhinein betrachtet, war es leichter, als wir erwartet hatten.

Official ARK Screenshot Dunkleosteus

Nachdem ihr nun bereits wisst, dass es sich beim Dunkleosteus um einen sehr langsamen Schwimmer handelt, könnt ihr euch die erste Taktik sicherlich denken. Schnappt euch die Unterwasserausrüstung, eure Armbrust, Betäubungspfeile und ggf. Futter zum Zähmen und macht euch auf die Suche. Habt ihr einen Dunkleosteus gefunden, achtet möglichst darauf, dass er allein unterwegs ist. Ansonsten müsst ihr dafür sorgen, dass die anderen das Weite suchen bzw. sich den Ozeanboden von unten ansehen – dabei aber wirklich vorsichtig sein.

Sobald ihr einen einzelnen Dunkleosteus vor euch habt, lasst alle eigenen Dinos am besten beiseite – ihr seid schnell genug. Jagt eure Betäubungspfeile in seinen Körper und hofft, dass in der Umgebung nicht plötzlich ein paar neue Steinbeißer auftauchen. Wir selbst haben die Erfahrung gemacht, dass der Dunkleosteus auf unsere Betäubungspfeile nicht reagierte – das kann aber auch Zufall oder ein Fehler gewesen sein. Natürlich könnt ihr auch einen Hai, Delphin, Plesio oder Mosa nutzen, um den Dunkleosteus von demjenigen abzulenken, der mit der Armbrust auf ihn schießt – jeder schwimmende Dino ist schneller.

Eine andere Taktik: zieht den Dunkleosteus an den Eingang einer Unterwasserhöhle und nutzt dort dann eine Schusswaffe und die besseren Betäubungsdarts, um ihn auszuknocken – Achtung: Schusswaffen feuern Unterwasser nicht ab, darum müsst ihr euch in der Höhle befinden.

Ist der Ölfresser einmal betäubt, könnt ihr ihn entweder mit rohem, dem besseren Prime-Fleisch oder mit Kibble zähmen. Wie der Gigantopithecus – allgemein bekannt als „Fiber-Affe“ – benötigt der Dunkleosteus Titanboa-Kibble. Dafür benötigt ihr neben Wasser, Mejobeeren und Fiber auch Maiskolben, Titanboa-Eier und gekochtes Trockenfleisch (Cooked Meat Jerky) im Kochtopf. Seinen Sattel könnt ihr ab Stufe 40 erlernen und an der Werkbank mit 300 Leder, 180 Fasern, 120 Zementpaste und 80 Metallbarren herstellen.

Ungeachtet der Tatsache, dass der Dunkleosteus extrem langsam ist und wenig Ausdauer besitzt, eignet er sich dennoch fantastisch, um eine stattliche Menge an Öl und Steinen aus den entsprechenden Unterwasservorkommen herauszuziehen. Wenn man mit ihm eine Sammelrunde starten möchte, sollte man aber für den Weg auf jeden Fall genügend Zeit einplanen. Durch seinen starken Panzer schützt er aber fabelhaft vor allen möglichen Kreaturen der Meere und eignet sich durch seinen sehr hohen Torpor-Wert außerdem perfekt zum Töten und Farmen des neuen Seeskorpions – dem Eurypterid. Schwarze Perlen! Yo ho ho!

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