ARK: Survival Evolved - Der wohl nervigste Bug

Bei Early Access Titeln wie DayZ, The Forest oder eben auch ARK: Survival Evolved sind die meisten Spieler im Normalfall recht entspannt, wenn es um Bugs geht – schließlich ist es vollkommen normal, dass bei der Entwicklung immer mal wieder Probleme auftauchen. Wirklich nervig werden diese aber, wenn sie immer wieder auftauchen, offensichtlich nicht zu beheben sind oder vorerst nicht wichtig genug und über Monate im Spiel bleiben.

Unser Platz 1 der nervigsten Bugs in ARK

Ganz klar – der verschwundene Lootbeutel nach einem Fall aus großer Höhe, ohne Fallschirm. Inselbewohner tot, Lootbeutel weg. Sind wir doch mal ehrlich – wem von euch ist das noch nicht passiert?

Gerade eben fliegt man noch gemütlich auf dem frisch gezähmten Highlevel-Ptera über die malerische Insel von ARK: Survival Evolved, hat natürlich keinen Fallschirm dabei – schließlich wollte man ja nur schnell mit dem neuen Dino eine kleine Runde drehen – und plötzlich wird man vom Server gekickt. Sei es durch einen einfachen Timeout oder weil der Server abgestürzt ist – für den Betroffenen spielt das in dem Moment keine Rolle. Jedem erfahrenen ARK-Spieler ist jetzt klar – alles ist weg!

Beim Einloggen sieht man sich dann freudig gen Erdboden fallen, um als hauchdünner Fladen aus Fleisch, Blut und Knochen kurze Zeit später eben denselben zu bedecken. Eigentlich sollte an der „Unfallstelle“ nun ein Beutel mitsamt der Ausrüstung und dem Inventarinhalt des kürzlich Verstorbenen für 15 Minuten lang zur Abholung bereitstehen, fast immer ist dem leider nicht so. Der Körper buggt durch den Boden und  man steht in Zukunft wieder nackig da – außer man hat Ersatzausrüstung im Schrank.

Dieser Bug ist schon immer in ARK: Survival Evolved – zumindest finden sich dazu Diskussionen, die quasi zeitgleich mit dem Release der Early Access erstellt wurden. Die Entwickler versuchten dem auch ein Ende zu bereiten – bisher aber leider ohne Erfolg.

Lösung durch Modder

Eine Lösung für den wohl nervigsten Bug von ARK: Survival Evolved bietet die Mod „Death Helper„. Neben dem durch Leuchtsignale markierten Todespunkt bringt sie auch den „Finder“ mit. Er sorgt dafür, dass der Rucksack einfach wieder nach oben teleportiert wird, wenn der Körper durch den Boden gebuggt ist. Wer sich keine Mod installieren möchte, muss sich vorerst weiterhin mit dem Verlust der Ausrüstung abfinden – oder aber immer an den Fallschirm denken und hoffen, dass man ihn noch ziehen kann, bevor man auf dem Boden aufschlägt.

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