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Im koreanischen Horrorfilm #Alive folgen wir keinem Badass-Zombie-Killer, sondern einem Twitch-Streamer, der versucht, die Apokalypse zu überleben.

Das klingt doof: Dass die Prämisse des Films völlig abgedroschen klingt, dachte auch ich mir, bevor ich mir den ersten Trailer zu #Alive (zu Deutsch: #AmLeben) angesehen hatte.

Denn wie gut kann ein Film über einen Streamer schon sein, der in der Apokalypse lieber Hashtags benutzt, als um Hilfe zu rufen? Erstaunlicherweise… sehr gut!

#Alive trifft einen Nerv & wird dabei nicht zur Fremdscham

So sind wir es gewohnt: Gaming wird in vielen Medien völlig falsch repräsentiert. Oft sind Gamer übergewichtige, unhygienische Einzelgänger. Von Streaming wollen wir erst gar nicht anfangen — oder N:CIS?

Protagonist Joon-Woo ist Streamer. Sein Alltag wird einfach beschrieben. Morgens frühstückt er, dann setzt er sich an seinen Rechner, für den ich töten würde, und startet seinen Stream.

Doch schon kurz darauf erwähnt einer seiner Mitspieler, dass Joon-Woo sofort die Nachrichten einschalten soll. Zu sehen ist eine Notfallmeldung über den Ausbruch eines „Zombie“-Virus.

#alive-trailer-scren

So würden wir auch handeln: Der Grund, aus dem #Alive aber so gut ist, ist nicht, dass wir einem Streamer folgen. Viel mehr ist es, wie der Film damit umgeht, dass sich in einer Großstadt plötzlich von tausenden Infizierten um einen herum befinden. Hilfe wird von der Regierung versprochen, doch niemand weiß wann.

Joon-Woo schließt sich nämlich in seinem Apartment ein, rückt den Kühlschrank vor die Tür und rationiert das wenige Essen, das er besitzt. Nun und dann beginnt er Musik zu hören und sich mit PUBG abzulenken. Ja, kein Witz und sind wir ehrlich, würden wir das alle doch genauso tun!

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#alive-pubg-screne

Bestes Beispiel dafür ist der Ausbruch des Coronavirus. Der Lockdown sorgte auch hier dafür, dass viele Menschen in ihren Wohnungen festsaßen. Was kann man besseres tun als sich ablenken? Denn die einzige Alternative wäre, sich den Kopf über die Auswirkungen des Virus zu zerbrechen.

Klare Empfehlung: Hast du Lust auf #Alive bekommen, dann kannst du ihn via Netflix anschauen. Bislang gibt es jedoch keine deutsche Sprachausgabe. Zur Auswahl stehen dir also Koreanisch und Englisch sowie Spanisch. Untertitel gibt es hingegen in deutscher Übersetzung. Wichtig zu erwähnen ist aber auch, dass im Film eher wenig gesprochen wird und so die fremde Sprrache oder die Untertitel kaum ins Gewicht fallen.

Wir haben die wichtigsten Plot-Details extra ausgelassen, damit du Spaß am Film haben kannst!

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