Alien Isolation Blackout Release

Nie habe ich mich in einem Computerspiel so gefürchtet wie bei Alien: Isolation. Das könnte an meiner Arachnophobie liegen, und daran, dass das Xenomorph-Alien einem monströsen Insekt ähnelt. Und es hat sicher auch damit zu tun, dass Isolation ein verdammt gutes Horror-Spiel ist.

Das Spielwelt-Design im 80er Jahre Sci-Fi-Ambiente, die dichte Geräuschkulisse, der verfluchte piepende Scanner: Isolation blutet Alien-Atmosphäre. Das Spiel transportiert die Bedrohung durch dieses Monster, diesen “perfekten Organismus”, so glaubhaft und intensiv, dass ich es ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr spielen konnte.

Nun, ein Jahr später, habe ich Alien: Isolation wieder installiert – in der Hoffnung, endlich den Mumm aufzubringen, es auch durchzuspielen. Doch fast noch mehr als der übermächtige Xenomorph hat mich die neuerliche Ankündigung von Alien: Blackout mit Grauen erfüllt.

Blackout-Ankündigung enttäuscht Fans

Hoffnung wird zu Enttäuschung: Fans warten seit Jahren auf einen Nachfolger zum großartigen Survival-Horrorspiel Isolation. Als Rechteinhaber 20th Century Fox den Namen Alien: Blackout sicherte, wurde die Spannung bei Fans der Film- und Spielereihe noch größer. Umso nüchterner fiel die Reaktion der Community aus, als klar wurde, dass es sich bei Blackout um einen Mobile-Only-Titel handelt.

Das Gameplay ist auf Mobile aufgelegt: In sieben Leveln steuerst du deine Crew auf einem Raumschiff per Übersichtskarte und musst verhindern, dass sie dem Alien zum Opfer fallen. Wahrscheinlich wird Blackout eher ein Strategiespiel, das mit Isolation außer des Szenarios und der Hauptdarstellerin Amanda Ripley wenig Ähnlichkeit aufweist.

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Alien-MMO in Entwicklung

Der Lichtblick: Entwickler Cold Iron erklärte im Nachgang, dass sich zudem ein Shooter-MMO für PC und Konsolen in Entwicklung befindet. Das kann aber kaum darüber hinwegtrösten, dass nun auch das ehrwürdige Alien-Franchise seine Unschuld verliert und auf den bei uns Core-Gamern so gering geschätzten Mobile-Sektor zurechtgebogen wird.

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Ich behaupte nicht, dass Blackout ein schlechtes Spiel wird. Noch konnte ich ja nicht einmal das Gameplay begutachten. Ich bin einfach nur höchst skeptisch, ob ein Alien-Spiel – egal in welcher Form – auf Smartphones und Tablets überhaupt den hohen Maßstäben der Vorlage gerecht werden kann.

Warten wir es ab. Derweil schlüpfe ich in Isolation erneut in die Haut von Ellen Ripleys Tochter und hoffe, zumindest einen Bruchteil des Mutes aufzubringen, den die Protagonistin des Spiels im Angesicht des Xenomorph an den Tag legt.

Alien: Blackout erscheint am 24. Januar 2019 für Android und iOS. Hier könnt ihr euch den Ankündigungs-Trailer anschauen:

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